Google SPDY

Im Rahmen der Vorlesung „Ultra Large Scale Systems“ habe ich mich 2006 Googles SPDY gewidmet. Die Ausarbeitung gibt es hier als PDF.

Im folgenden das Abstract der Ausarbeitung:

„Das die Ladezeit einen enormen Einfluss auf den Erfolg einer Webseite hat ist längst kein Geheimnis mehr. Verschiedene Studien sprechen hier, je nach Branche und Art der angestrebten Conversion, auf Rückläufe von bis zu 20% bei gerade mal einer halben Sekunde längeren Ladezeit der Webseite. Aus diesem Grund befassen sich weitere Studien mit der Clientseitigen und Serverseitigen Optimierung von Webseiten. Auf Clientseite gibt es verschiedene Möglichkeiten wie Web-seiten Betreiber ihre Seiten optimieren können. Da wären unter anderem die Reduzie-rung von HTTP-Requests, das Minifiying von JavaScript und CSS-Dateien sowie das Pre- und Lazyloading von Inhalten. Serverseitig gibt es die Möglichkeit die Inhalte einer Webseite für die Übertragung zum Client mittels mod_deflate bzw. mod_gzip zu kom-primieren und somit die Ladezeit zu reduzieren. Alle aufgeführten Maßnahmen der Client- und Serverseitigen Optimierung sowie weitere Techniken können mit Googles neuem, TCP-basierenden Protokoll „SPDY“ abgelöst werden wenn Server und Client das Protokoll unterstützen. Google verspricht in diesem Falle eine Reduktion der Ladezeit von bis zu 64%. In dieser Ausarbeitung wird der Aufbau und die einzelnen Komponenten von SPDY erläutert sowie auf die Client- und Serverseitige Installation von SPDY eingegangen. Der letzte Teil der Ausarbeitung widmet sich den von Google angegeben Labormess-werten sowie den Ergebnissen eines eigens durchgeführten Feldtests mit SPDY. Die-ser Vergleich stellt sich der Frage, ob die von Google angegebenen Messwerte realistisch sind und sich außerhalb des Google Labors im Internet beweisen können.“

Google SPDY

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